Hoffnung

Unsere Homepage steht.. Schon seit längerem. Wir warten darauf, dass sich Menschen/Organisationen eintragen, denen die Seenotrettung ebenso am Herzen liegt wie uns. Das dauert natürlich. Es waren Wahlen, jeder politisch interessierte Mensch in Europa hatte mit den Vorbereitungen derselben zu tun. Da ist es nur verständlich, wenn ein Projekt, das erst im nächsten Jahr stattfindet, hintenangestellt wird.
Manchmal denken wir darüber nach und fragen uns: Ist es überhaupt zu schaffen, 1 Million Menschen auf die Straße zu bringen? Gibt es da draußen wirklich so viele Menschen, die es ebenso belastet wie uns, dass Menschen in „unserem Namen“, an den Grenzen Europas dem nassen Tod überlassen werden?
Doch es ist zweitrangig, ob wir es schaffen so viele Menschen auf die Straße zu bringen – das Zeichen zählt. Es kommt nicht wirklich darauf an, ob die Kette tatsächlich geschlossen ist. Viele kleine Menschenketten sind auch ein Zeichen und ergeben ideell eine große gemeinsame Kette, Hand in Hand, in der Zielsetzung vereint. Dennoch peilen wir natürlich das große Ganze an. Denn gemeinsam können wir ein großes Zeichen setzen. Davon sind wir überzeugt.

Es gibt ein paar Dinge, die hierfür wichtig sind:
1. Überparteilichkeit:
Wir würden uns wünschen, dass die Kette einfach als Aktion von Menschen für Menschen angesehen wird. Rivalität und Befindlichkeit sollten dabei keinen Platz finden. Es ist eine simple Geste der Menschlichkeit, die stattfinden soll. Es geht um das Symbol und um Humanität. Jeder, der für Humanität ist, sollte sich hier mit seiner Überzeugung wiederfinden und einreihen dürfen. Unabhängig von Parteibuch oder sozialem Status. Alles soll hier Platz haben. Einfach weil es den Beteiligten am Herzen liegt. Es soll um die Sache gehen und um nichts Anderes.
2. Solidarität:
Wir hoffen, dass sich wirklich alle einbringen. Denn das Projekt kann nur funktionieren, wenn sich ähnlich einem Uhrwerk wirklich jeder, und sollte er sich auch noch so „klein“ und „unbedeutend“ fühlen, einbringt. Hierzu braucht es viel Solidarität. Diese Solidarität dürfen wir mit diesem Projekt allen zeigen. Solidarität bedeutet, dass alle für etwas zusammenstehen. Und das braucht die Menschheit nach wie vor. Denn Politik ist nicht nur Sache der Politiker, sondern eigentlich auch Angelegenheit von uns allen. Wenn die Menschen wieder lernen solidarisch zu sein, kann uns nichts passieren. Die Kette soll auch ein Akt der Solidarität sein, sie sozusagen wiedererwecken. Denn wie sagte einst Che Guevera? „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“

Bei aller berechtigter Kritik an ihm, in diesem Punkt hat er absolut recht. Es wird sicherlich noch anstrengender werden in den nächsten Jahren. Darum lasst uns solidarisch sein, denn das ist alles was bleibt, wenn es wirklich hart auf hart kommt.
Wir sind nur wenige Menschen im Admin-Team und können unmöglich die ganze Kette bilden. Dafür braucht es jeden und jede da draußen. Es muss was passieren. Denn sonst ertrinkt unsere Menschlichkeit im Mittelmeer – und das darf nicht sein.
Mit der ideellen großen Kette und ihren vielen reellen Teilketten werden ein gigantisches Zeichen sein, das umso deutlicher sein wird, je vollständiger wir die Kette hinbekommen … Wir freuen uns auf Organisationen und Verbände, die sich eintragen und dabei sind. Einfach auf unserer Homepage auf Anmeldung klicken und die eigene Organisation eintragen. Schon seid ihr dabei!

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